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Pressestimmen / Reviews : CDs

 

 

Antonio Rosetti (ca.1750-1792)
Flötenkonzerte / Flute Concertos

Bruno Meier, Flöte/Flute

Prager Kammerorchester / Prague Chamber Orchestra
(Leader : Antonin Hradil) CD ORFEO (2004)

 

Unermüdlich stöbert der Schweizer Flötist Bruno Meier in Bibliotheken und Archiven, stets auf der Suche nach lohnenden Trouvaillen.Dabei gilt sein Augenmerk vor allem den böhmischen "Kleinmeistern", die im europäischen Musikleben des ausgehenden 18.und frühen 19.Jahrhunderts eine zentrale Rolle spielten. Unter ihnen Franz Anton Rösler bzw.Antonio Rosetti, wie er sich selber nannte. Rosetti war lange Jahre Kapellmeister an deutschen Fürstenhöfen, die zum Teil über exzellente Orchester verfügten. Für sie schuf er die hier (vermutlich zum ersten Mal) eingespielten vier Flötenkonzerte: heitere und charmante Stücke im Wiener klassischen Stil, voll von Esprit und melodischen Ideen, die den Vergleich zu den divertierenden Schwesterwerken Haydns oder Mozarts nicht zu scheuen brauchen. Bruno Meier fördert den Stimmungsgehalt dieser Konzerte souverän und mit gestalterischer Phantasie zutage, lässt die Laufketten der schwungvollen Ecksätze munter perlen, um die delikaten Kantilenen der Adagios und Larghetti umso gefühlvoller auszukosten. Das Prager Kammerorchester ist ihm ein stets aufmerksamer und zuverlässiger Partner.

Christoph Ballmer - Neue Zürcher Zeitung / Phono-Spektrum - 4.März 2004

 


Bohemian-born Antonio Rosetti, who today is known mainly for his horn concertos, in his day was apparently held in similar esteem to his contemporaries Mozart and Haydn. So it's good to have the chance to hear these flute concertos from the late 1770s and early 1780s in this, their debut recording. Although neither melodic invention nor harmonic intrigue reaches the standards of either Mozart or Haydn, there's a sure-fire ebullience to the Allegros and folkdance-like Rondos, as well as a beguiling air to the slow movements. There are enough small quirks of creativity to keep the listener engaged-including soloist Bruno Meier's own imaginative cadenzas.

Meier plays a gold flute (not the wooden one depicted on the cover),but his tone is suitably light and carefree when necessary. One quibble: occasional uneven trills seem out of character with Meier's otherwise fastidious interpretations. The rich-toned, rhythmically precise Prague Chamber Orchestra provides a striking start to each concerto in the unusually substantial orchestral preludes.
The flute repertoire is always in need of expansion, so let's hope this excellently recorded disc brings Rosetti's name back to the concert hall as more than just a composer of horn concertos.

Kate Sherriff - BBC Music Magazine - September 2004

 

 


Meier bringt diese oft unterschätzte Musik mit Stilsicherheit und süffigem Klang zu beeindruckender Wirkung.Im Sinne des tschechischen Ensembles, das mit seinem durchsichtigen Spiel den Kadenzen des Solisten gebührenden Raum lässt.

Nordkurier (Mecklenburg-Vorpommern) - 17./18. April 2004

 

 


(...) Meiers so klarer, makelloser Ton verblüfft dann auch im folgenden Rondo. (...) Bruno Meier hat philologische und editorische Arbeit geleistet, damit diese Konzerte spielbar wurden.Das handschriftliche Stimmenmaterial beziehungsweise die Erstdrucke galt es teilweise zu bearbeiten. Das Resultat sind vier klassische Meisterkonzerte, die so mustergültig interpretiert, Rosetti noch ein Stück mehr aus der Vergessenheit helfen.

Christian Berzins - Aargauer Zeitung / Kultur - 27.Januar 2004

 


In vollendeter Beherrschung seines Instruments zeichnet Meier alle Gefühlswendungen der Werke überzeugend nach und meistert selbst die vertracktesten Stellen virtuos.Und auch in den wie improvisiert klingenden Eingängen und den selbst komponierten Kadenzen beweist Meier seine Kunstfertigkeit.Das in zahllosen Aufnahmen bewährte, ohne Dirigenten auskommende Prager Kammerorchester passt sich gewohnt niveauvoll dem Solisten an.

Diether Steppuhn - Rosetti-Forum / Heft 5 - Juni 2004

 

 


(...) Das zeigt sich auch in den vier - von zwölf überlieferten - meisterhaft konzipierten Flötenkonzerten Rosettis, die Bruno Meier, der Solist dieser Aufnahmen, selbst überarbeitet und herausgegeben, dazu noch mit vielen Eingängen, Überleitungen und anspruchsvollen Kadenzen versehen hat: Sie sind voll von wunderschönen Melodien mit oft virtuosen Figurationen, mit ergreifenden seelenvollen Kantilenen in den langsamen Sätzen, sie sind witzig-frech und einfallsreich in den Finalsätzen und sprechen mehr das Gemüt an als den Verstand. Jedes der Konzerte hat sein eigenes Gesicht, ist mit vielen Dur-Moll-Stimmungswechseln und überraschenden melodischen Einfällen kurzweilig und unterhaltsam. (...) Bruno Meier gestaltet mit dem Prager Kammerorchester dies alles mit fundierter Technik, grossem Atem und jener Spielfreude, die das Zuhören zur wahren Freude machen.

Abella / "CD des Monats" - Oktober 2004

 

It is music of undeniable charm and appeal, supported by exceptional craft on the part of the composer, and it carefully avoids the pitfalls proffered in Gerber's quotation cited earlier. The performances are as good as one could want: gregarious, precise, in tune, and satisfying. There is much energy, not to mention abundant grace; these are evident in spades, and the effervescent sparkle of Rosetti's melodies will draw a favorable response as well from almost any unbiased auditor.

Michael Carter - FANFARE MAGAZINE (USA) - Sept/Oct 2005

 

Estos cuatro Conciertos para flauta, que datan de los años 70, son de excelente factura aunque no garanticen la inmortalidad de su autor. Bruno Meier los interpreta aquí con una corrección no exenta de virtuosismo.

DARIO DE SEVILLA - 09. 10. 2004

 


El gran flautista suizo Bruno Meier hace una depurada versión de cada obra, con una riquisima gama de efectos y dinámicas, destacando los soberbios pianissimi con el el inestimable concurso de la Prager Kammerorchester, con Jaroslav Tuma al cémbalo y de Antonin Hradil como director.

Jesús Dini - CD COMPACT - Noviembre 2004

 

En estos conciertos se manifiesta una notable vena melódica y un estilo clásico elegante y equilibrado en el que el papel del solista es fundamental. En ese sentido, Bruno Meier, solista y director de la formación checa, realiza un notable trabajo; musicalmente variado, logra un discorso fluido, natural, que completa a la perfección con unas excelentes cualidades virtuosísticas.

 

SCHERZO - März 2005

4 heiter-empfindsame Flötenkonzerte des geborenen Böhmen, Pseudo-Italieners und einst hoch populären Mozart-Zeitgenossen, elegant gespielt in schweizerisch-tschechischer Teamarbeit.

RADIOKIOSK - Schweizer Radio DRS - 2005

 

Bruno Meier is together with Andras Adorjan my favourite Flutist, he has a magnificiant
thrill ! So at least, thera are only very few cds with Flute Concertos, witch have such a good standard throughout, that I thought, thats worth 5 stars. It's a very joyful cd with 4 concertos for more a pleasing hour !

Review by Dr. P.Schulte - Recklinghausen / Germany - 2005

 

I solisti sono esecutori di elevata caratura. Bruno Meier, allievo di Peter-Lukas Graf, si presenta nella doppia vesta di puntuale solista e accorto "topo d'archivio": le tracce incise sono sovente frutto delle sue peregrinazioni tra fondi di biblioteche e di archivi di mezza Europa... I Concerti di Rosetti vengono interpretati con una precisione e un nitore di suono d'applauso da una delle migliori orchestre da camera europee.

Tommaso Lana - MUSICA - 7/8 - 2004

 

Bruno Meier is poised and fluent in the four works on this lengthy recording, as are the Prague Chamber musicians. Finales in particular display strong vertical clarity and well-judged accenting. Excellent sound and two reasonably good if short essays on the composer and the music, written by the flutist, complete this disc.

Barry Brenesal - FANFARE MAGAZINE (USA) - Sept/Oct 2005

 

 

 

Franz Krommer (1759 - 1831)
Böhmische Flötenquintette / Bohemian Flute Quintets
Quintette für Flöte, Violine, 2 Violen und Violoncello
Quintets for flute, violin, 2 violas and violoncello
Bruno Meier, Flöte/flute
Stamitz-Quartett / Stamic Quartet
CD VMS 102/Zappel Music (2003)

 

Insgesamt 9 Quintette in der Besetzung Flöte, Violine, 2 Violen und Violoncello hat der Böhme Franz Krommer alias Frantisek Kramár zwischen 1804 und 1822 veröffentlicht.
Die Opere 66, 92 und 104 sind hier in einer inspirierten, makellosen und überragenden Interpretation von Bruno Meier und dem Stamitz Quartett Prag eingespielt. Diese Einspielung zeigt einmal mehr, dass auch sogenannte Kleinmeister Musik schreiben konnten, die vieler Werke der Grossen ebenbürtig genannt werden darf, und die, da die Grossen ja nur wenig für die Flöte komponiert haben, die Herzen der Flötisten höher schlagen lässt (...) Diese CD ist in jedem Punkt ein Gewinn, auch in der Aufmachung - ein informatives Booklet über Krommer, die Quintette, die Interpreten. Sehr empfehlenswert.

Frank Michael - TIBIA - Heft 4 / 2006

 

 

Unter den rund 300 Werken des mährischen Beethoven-Zeitgenossen Franz Krommer nehmen zusammen mit den fast hundert Streichquartetten die neun Quintette für Flöte, Violine, zwei Bratschen und Violoncello nicht zuletzt ihrer ungewohnten Besetzung und der melodisch originellen Einfälle wegen eine Sonderstellung ein. Den vielen Vorstössen des am Wiener Hof zum "kaiserlichen Kammertürhüter" ernannten Komponisten in romantische Ausdrucksbereiche verleiht der Flötist Bruno Meier den nötigen Nachdruck, um mit schlanker Kantabilität und brillanten Läufen gleichermassen zu beeindrucken. Mit dem Prager Stamitz-Quartett stehen ihm ebenbürtige, nuanciert gestaltende Kammermusiker zur Seite. Die Ersteinspielung der Quintette d-Moll op.92, Es-Dur op.104 und Es-Dur op.66 setzt die bei Koch Classics begonnene Gesamtaufnahme dieser zwischen Wiener Klassik und Frühromantik vermittelnden Kostbarkeiten fort.

Walter Labhart - Musik & Theater - November 2003

 

 


(...) C'est une musique pleine de verve, de fantaisie, de grandeur aussi, de modernité pour l'époque, il faut bien dire, et c'est beaucoup plus que la musique de divertissement. (...) Le flûtiste suisse Bruno Meier joue avec toute la vivacité, la netteté nécessaire pour dialoguer intelligent avec le Quatuor Stamic.

Denis-François Rauss - RSR ESPACE 2 / Nouveautés du disque - 02 juin 2003

 

 


(...) Bruno Meier hat sich einmal mehr auf Spurensuche in Mähren gemacht und dort drei Flötenquintette Franz Krommers ausgegraben- und diese Stücke sind für diesen Interpreten ein Ideal. Musikalität steht hier immer vor der Virtuosität, wobei Meiers technisches Geschick überaus gefordert ist.

Ch. Berzins - Aargauer Zeitung / Kultur - 27.Januar 2004

 

 


Comme tant de musiciens de Bohême, Krommer dut s'exiler en Autriche pour pouvoir librement vivre de son art. Ce fut un musicien admiré dans toute l'Europe, et il est dommage que son oeuvre soit à ce point négligé: si l'on considère la richesse de ses quintettes pour flûte, on ne peut que le regretter. On s'étonnera, par exemple, de l'incroyable tournure wébérienne du Quintette op.92 - qui date de 1815, alors que Weber n'était pas encore vraiment sur le marché; ou de bien des pré-brahmsismes dans le Quintette op.104 qui date de 1821, alors que Brahms n'était encore qu'un lointain projet dans l'esprit de son père. Le Krommer d'alors était déjà largement à la hauteur de tant de ses contemporains, pourquoi a-t-il tant été oublié ? Est-ce par ce qu'il enjamba trop de périodes musicales différentes au cours de sa longue vie ? Né en 1759 en plein début du classicisme, il ne mourut qu'après Schubert. Faut-il disparaître jeune pour avoir droit au Panthéon ?...

Abeille Musique AMCD - 2003

 



Böhmische Flötenkonzerte von Krommer,Vanhal und Rosetti
Bruno Meier, Flöte / Prager Kammerorchester CD Koch-Schwann 3-1228-2 (2001)

Eine im besten Sinne musikantische Aufnahme von Flötenkonzerten der drei böhmischen "Klassiker" mit Bruno Meier als virtuos sprühendem Solisten und dem klangschönen Prager Kammerorchester.

Michael Schmidt - Bayern 4 Klassik : CD-Tipp - 19.Juni 2001


Here is a pleasing CD of flute concertos by Bohemian contemporaries of Haydn and Mozart : charming music (at times,indeed, more than merely charming), recorded with atmosphere and clarity. It is finely played by Bruno Meier who has established a corner for himself in the field of late-eighteenth-century music for flute.The disc is doubly welcome as the Krommer is only available in a revised version for clarinet and neither of the other works is listed in the current catalogue.

Peter Branscombe - International Record Review - October 2001

 

Bedenkt man, wie viele bedeutende Musiker allein zur Zeit der Wiener Klassik aus Böhmen stammten, so kann diese Landschaft mit vollem Recht Anspruch darauf erheben, eine "Wiege der Musik" genannt zu werden. Die CD vereint Flötenkonzerte dreier wichtiger böhmischer Komponisten, die von der Nachwelt nur allzugerne zu "Kleinmeistern" degradiert wurden. Zu Unrecht, wie die eingespielten Kompositionen beweisen. Es handelt sich rein stilistisch um drei individuell sehr verschiedene Konzerte:Während Vanhals D-Dur-Konzert noch deutlich der Mannheimer Schule verpflichtet ist, bewegen sich die Werke Rosettis und insbesondere Krommers bereits im Bereich zwischen Klassik und romantischem Aufbruch. Bruno Meier ist ein ausgezeichneter Anwalt dieser so oft unterschätzten Musik.Sein Ton ist klangvoll und geradezu süffig, seine selbstentworfenen Kadenzen stets stilsicher und originell. Eine empfehlenswerte Platte !

Markus Zahnhausen - Klassik Heute - Oktober 2001

 

So hat der Schweizer Flötist Bruno Meier - nicht zum ersten Mal - wahre Schätze böhmischer Meister aus den Archiven gehoben. Darunter auch ein Flötenkonzert von Franz Krommer, den wir hier von einer symphonischen und dramatischen Seite kennen lernen (...) Schön ist Bruno Meiers Flötenton mit der Wärme einer Holzflöte und der Brillanz des modernen Instruments, und es gelingt ihm, mit seinem durchsichtigen Klang auch das Orchester in seiner Lautstärke zu bändigen. An diesen leiseren Stellen spürt man aufs Angenehmste, wie erfahren und zuverlässig die Prager besonders im Begleiten sind...

Gabriela Kägi - Schweizer Radio DRS 2 : "Die neue Klassik-CD" - 18.August 2001

 


Der Schweizer Flötist Bruno Meier zählt zu den Entdeckungsfreudigen seiner Zunft. Immer wieder fördert er in Bibliotheken und Archiven Partituren sogenannter Kleinmeister zutage, die sich bei näherem Hinhören als Trouvaillen erweisen. Zumal den böhmischen Komponisten des 18.Jahrhunderts hat er sich verschrieben, deren Flötenrepertoire (Myslivecek, Krommer) er zum Teil gar ersteingespielt hat. Und auch die beiden neuesten Produktionen spiegeln Meiers Sinn für musikalisch Substanzielles.Die drei Flötenkonzerte von Krommer, Vanhal und Rosetti gefallen in ihrer Machart, in ihren überraschenden melodischen und harmonischen Wendungen, die von Meier und dem Prager Kammerorchester äusserst wirkungsvoll herausgearbeitet werden.

Christoph Ballmer - Neue Zürcher Zeitung - 5.Sept.2001


Böhmische Flötentöne
Eine meiner Lieblingsinstrumente in der klassischen Musik ist die Flöte. Sobald ein Flötenkonzert im CD-Player liegt, ist Entspannung angesagt. Und das Entzücken umso grösser, wenn es dabei etwas Neues zu entdecken gibt. Wie zum Beispiel "Böhmische Flötenkonzerte", die der auch als Musikwissenschafter tätige Schweizer Flötist Bruno Meier ausgegraben hat. Zusammen mit dem Prager Kammerorchester spielt er Flötenkonzerte von Franz Krommer, Jan Baptist Vanhal und Antonio Rosetti ein, böhmische Komponisten der Mozart-Zeit. Ein echter Seelenschmeichler für trübe Novembertage.

Brigitte - 24.Oktober 2001


Bruno Meier hat mit dem Prager Kammerorchester kürzlich eine weitere CD mit böhmischen Flötenkonzerten veröffentlicht, die neben Kompositionen von Krommer und Wanhal auch das Konzert in G-Dur von Rosetti (Murray C27) enthält. Meier hat die handschriftlichen Stimmen des vermutlich vor 1782 entstandenen Rosetti-Konzerts, die in der Universitätsbibliothek Lund aufbewahrt werden, selbst eingerichtet und mit Kadenzen, Eingängen und Überleitungen versehen. Auch auf dieser CD erweist er sich als ein hervorragender und mit seinen Interpretationen begeisternder Anwalt dieser Musik

Diether Steppuhn - Rosetti-Forum - Heft 2 / Juni 2001

 

 


Serenades from the "Biedermeier"
Trios von Kreutzer und Diabelli (mit Nicolas Corti,Viola / Han Jonkers, Gitarre)
CD Pan Classics 510 126 (2001)

The ensemble of Meier, Corti, and Jonkers is sharp and their renditions are spirited and endearing, as are the plead Diabelli's case so eloquently.

Steven Rings - American Record Guide- 11. Januar 2001

 

Diese "Biedermeier"-Serenaden geraten mit dem Schweizer Flötisten Bruno Meier, dessen Liebe zu böhmischen Mozart-Zeitgenossen (etwa Krommer, Vanhal oder Rosetti) einige CDs dokumentieren, und seinen beiden Partnern alles andere als bieder. Die originell besetzten, technisch anspruchsvollen Stücke lassen den Vormärz-Stil des Idyllischen oder gar Sentimentalen weit hinter sich und erweisen sich in dieser inspirierten, anmutig und virtuos gestalteten Interpretation mit ihren attraktiven melodischen Einfällen als kunstvolle, schmeichlerische Pretiosen.

Diether Steppuhn - Fono Forum - Juli 2001

 

Eine CD mit lohnenswerten Raritäten, mit Eleganz und Leichtigkeit gespielt.

Lislot Frei - Schweizer Radio DRS 2 - 7.Juli 2001


Interprétées comme c'est le cas ici, avec beaucoup de soin, d'attention et de finesse par des interprètes soucieux de belles sonorités et de faire vivre le texte, de telles pages procurent un réel plaisir.

Jacques Bonnaure - Répertoire - Octobre 2001

 

Die drei Musiker sind ausgesprochen gut aufeinander eingespielt. Sie transportieren die Feinheiten, die ansprechenden Melodien durch ihre deutliche, klare und sehr filigrane Musizierweise.

Elgin Heuerding - Klassik Heute - September 2001

 

Von drei vortrefflich harmonierenden Interpreten inspiriert dargeboten werden auch die drei hübschen, gitarrenbegleiteten Serenaden der Beethoven-Zeitgenossen Anton Diabelli und Joseph Kreutzer, deren sprühendem Spielwitz und anmutiger Kantabilität man mit grossem Vergnügen lauscht. Auf weitere Ausgrabungen dieser Art darf man gespannt sein.

Ch.Ballmer - Neue Zürcher Zeitung - 5. Sept. 2001

 

The ensemble of Meier, Corti, and Jonkers is sharp and their renditions are spirited and endearing, as are the notes that plead Diabelli's case so eloquently.

Steven Rings - American Record Guide - November 2001

 


(...) Somit ist die vorliegende CD schon aus Gründen des Repertoires zu würdigen. Flötist Bruno Meier, Bratscher Nicolas Corti und Gitarrist Han Jonkers sind darüber hinaus ein brillantes, kongeniales Trio, das den Witz der ausgewählten Werke wohl zu präsentieren weiss .(...) Diese CD sollte eine Verpflichtung sein : Meine Herren, die anderen Diabellis bitte!

WU - Akustik Gitarre - 3 / 2003


Eine glänzend gelungene Ehrenrettung versucht das Musikertrio dieser CD : der (laut MGG als angeblicher Kleinmeister "längst verdienter Vergessenheit anheimgefallene" Antonio Diabelli (1781-1858) wird hier mit zweien seiner Serenaden für Flöte , Viola und Gitarre fulminant als gediegener Komponist rehabilitiert, dessen sehnsuchtsvolle Melodik und schwungvolle Rhythmik in der Grande Sérénade op.95 ebenso überzeugen wie in der Serenata Concertante op.105. Das Trio Meier/Corti/Jonkers musiziert die unterhaltsamen und abwechslungsreichen Stücke, zusammen mit dem Trio op.16 des biographisch etwas rätselhaften Joseph Kreutzer (1778-1832), äusserst differenziert und flexibel im wunderbar abgetönten Zusammenspiel.

Ulrich Scheinhammer-Schmid - TIBIA (Magazin für Holzbläser) - Heft 3 / 2003





 
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