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Flötenquintette von Franz Krommer / Vol.2
Bruno Meier, Flöte / Stamitz-Quartett
CD Koch- 3-1097-2 (1994)
Mit 5 Diapasons der franz. Fono-Zeitschrift "Diapason" ausgezeichnet
Zwischen Barock und französischem Impressionismus sind wirklich
gehaltvolle konzertante Werke für die Flöte dünn gesät.
Der Schweizer Flötist Bruno Meier hat aus dieser Not eine Forschertugend
gemacht und förderte in den letzten Jahren aus Ost-Archiven vor allem
böhmische Flötenmusik aus dem 18.und frühen 19.Jahrhundert
ans Tageslicht. Mit Franz Krommers Flöten-Quintetten ist ihm dabei
eine eigentliche Entdeckung gelungen: Unter den drei Werken, die eine
Entwicklung vom galanten Stil zu frühromantischen Ausdrucksbereichen
andeuten, sticht das kontrapunktisch dicht gearbeitete Quintett in e-Moll
hervor, ein Werk, das fraglos von der Mozart-Nähe profitiert und
in seinen schlaglichtartigen Dur-Moll-Wechseln bereits Schubert vorausahnt.
Mit den Musikern des Stamitz-Quartetts hat Bruno Meier zudem vorzügliche
Partner gefunden; ihre Aufnahme, kontrastreich in der klanglichen und
dynamischen Gestaltung und von federndem Schwung, bringt die Qualitäten
von Krommers Musik packend zur Geltung.
Urs Mattenberger - Basler Zeitung - 23-03-1994
Le Quatuor Stamitz s'impose par sa "presence", ses sonorités
pleines et riches, sa chaleureuse expressivité.La flûte alerte,
pimpante, ensoleillée...et émouvante de Bruno Meier n'est
pas non plus pour rien dans le plaisir éprouvé à
l'audition de ce disque.
Jean Dupart - Diapason - 03-1995
Der konzentrierte Ernst eines Adagios von Haydn, die geniale Spritzigkeit,
die die kontrapunktische Wunderarbeit Mozartscher Finalsätze so oft
zum heiteren Ereignis werden lässt, die prägende Elegie in den
Werken Schuberts, alle diese formgebenden, charakterstiftenden Elemente
finden wir auch in den Werken Krommers, ohne dass deren Schöpfer
im mindesten als geistiger Kopist oder Eklektizist zu bezeichnen wäre.
Das untermauern auch drei Flötenquintette aus der mittleren und späten
Schaffensperiode des Komponisten, die jetzt in liebevoll akribischen Einspielungen
durch den Schweizer Flötisten Bruno Meier veröffentlicht worden
sind, dem das Stamitz-Quartett mit unprätentiöser "vokaler"
Vollmundigkeit kongenial an die Seite tritt.
Ch.Ballmer - Neue Zürcher Zeitung - 24-03-1995
Erst in den letzten 20 Jahren erlebte die Musik Krommers eine Renaissance.Vor
allem seine Kompositionen für oder mit Bläsern zeigen Krommer
als einen äusserst fantasiereichen und geschickten Komponisten. Die
Ersteinspielung der vorliegenden drei Quintette bestätigt das nachhaltig.
(...) Der Schweizer Flötist Bruno Meier und das 1985 gegründete
Stamitz-Quartett lassen den Stücken musikalisch sorgfältig durchgestaltete
tonschöne Interpretationen angedeihen.
Holger Arnold - stereoplay - 3 / 1995
Flötenkonzerte von Rejcha und Vanhal
Bruno Meier, Flöte / Prager Kammerorchester
CD Koch-Schwann 3-1147-2, 1993
Nous avions déjà apprécié le talent du flûtiste
suisse Bruno Meier dans ce type de répertoire pré-classique,
notamment en compagnie du Quatuor Stamitz (...) Par son jeu finement nuancé,
le soliste parvient à éviter l'ennuie qui guette au détour
de développements rarement surprenants. On louera donc l'élégance
et la plastique détendue de son interprétation ainsi que
l'accompagnement tout en légèreté et en pastel de
l'orchestre pragois.
Jean-Luc Macia - Diapason - 01-1994
Flötenquintette von Franz Krommer (1759-1831) /
Vol.1
Bruno Meier, Flöte / Stamitz-Quartett
CD Koch-Schwann 3-1049-2 (1992)
Mit 5 Diapasons der franz. Fono-Zeitschrift "Diapason" ausgezeichnet
On entend le plaisir du flûtiste Bruno Meier et de ses amis du
Quatuor Stamitz et on y participe avec d'autant plus de délectation
qu'il est dispensé dans un style où s'épanouissent
verve heureuse, douceur poétique et virtuosité sans faille.
Jean Hamon - Répertoire - 02-93 (9 Punkte)
Le Quatuor Stamitz, toujours séduisant, apporte ses sonorités
charnues et son autorité exemplaire à cette démonstration
qui rend presque accessoire le jeu aérien et espiègle de
Bruno Meier.Magnifique.
Jean-Luc Macia - Diapason - 02-93
Bruno Meier hat gut daran getan, für diese Einspielung mit einem
Streichquartett der Höchstklasse zusammenzuarbeiten. Die vier Stamitz-Streicher
verfügen - natürlich - über einen ausgeprägten Sinn
für Kammermusik und überzeugen, ebenso wie der Flötist
selbst, durch technische Perfektion und hohe interpretatorische Reife.
Luzerner Zeitung - 10.Februar 1993
Der Schweizer Flötist Bruno Meier und das Prager Stamitz-Quartett
nehmen sich der anmutigen Stücke mit Hingabe und klanglicher Sensibilität
an und bannen mit Musikantik und feinem Spielwitz souverän die Ermüdungsgefahr
primär unterhaltender Wohlklangmusik.
Neuer Zürcher Zeitung - 25.März 1993
Meier stellt sein Licht nicht unter den Scheffel, aber hinter das Werk.
Seine uneitle Einordnung in den Gesamtklang ermöglicht jene Gleichberechtigung
der Streicherstimmen, ohne die diese Quintette zu blossen virtuosen Flöten-Vehikeln
degradiert würden. Meier und das Stamitz-Quartett befinden sich in
völliger künstlerischer Übereinstimmung und zeigen sich
als hervorragende Anwälte Krommers.
Der Landbote Winterthur - 24.Oktober 1992
Flauto Cantabile
Flötenkonzerte von Myslivecek,Vanhal und Witt
Bruno Meier, Flöte / Prager Kammerorchester
CD Koch-Schwann 311 104 H1 (1989)
Der Schweizer Flötist Bruno Meier spielt mit tragfähigem, farbigem
Ton sehr stilbewusst,während das ohne Dirigent musizierende Prager
Kammerorchester äusserst sorgfältig und präzis begleitet.
Thomas Gartmann - Neue Zürcher Zeitung
Bruno Meier steuerte dazu einige Solokadenzen bei, die sich durch bemerkenswerte
Stilsicherheit auszeichnen... Dieselbe saubere Phrasierung der Solostimme
und frisches Musizieren fallen auch im reizvollen Beitrag von Vanhal auf.
Walter Labhart - Musik & Theater
Auf einer älteren Einspielung (1988) mit dem Prager Kammerorchester
wurde kürzlich ein Werk Rosettis entdeckt. Diese CD enthält
ausserdem Musik von Myslivecek und das Konzert Konzert G-Dur op.8 von
Friedrich Witt. Rosettis Flötenkonzert Es-Dur, Murray C20, wird in
dieser Einspielung fälschlicherweise Jan Baptist Wanhal zugeschrieben.
Das Konzert wird souverän interpretiert von dem Schweizer Flötisten
Bruno Meier, der sich ganz besonders der Flötenwerke böhmischer
Komponisten der Mozartzeit annimmt und in den letzten Jahren son manche
Repertoirebereicherung aufgenommen hat, zuletzt mit dem Stamitz-Quartett
die Flötenquintette von Franz Krommer.
Diether Steppuhn - Rosetti-Forum - Heft 2 / Juni 2001
Der Schweizer Flötist Bruno Meier gestaltet den Solopart mit perfektem
Können, grosser Gelassenheit und angenehm massvollen Tempi.In allen
drei Konzerten hat er sich selbst mit stilvollen und eleganten Kadenzen
versorgt... Ausser der Brillanz fällt in dieser Wiedergabe auch die
Intelligenz und Oekonomie der Atembehandlung auf, theatralische Elemente
finden sich in Mittelsatz und Finale ein,und das Ganze hinterlässt
einen Eindruck des Festlichen, Glanzvollen.
Rita Wolfensberger - Schweizerische musikpädagogische
Blätter
Viel dazu trägt der bei Jaunet, Moyse und Graf ausgebildete Bruno
Meier bei, der mit seinem
vollen Ton und seiner perfekten Technik seine französische Schulung
andeutet. Wie selten hört man doch in der heutigen Zeit einen Flötisten,
der es versteht, ohne lästige Nebengeräusche zu spielen, und
der die oberen Oktaven nicht mittels gepresster Kraftakte herauszuschmettern
braucht.
Verena.Naegele - Aargauer Tagblatt
Alle drei Konzerte sind Ersteinspielungen, zu denen Bruno Meier auch die
Kadenzen schrieb. Als Solist gefällt er durch sein geschmeidig-elegantes
Flötenspiel und durch die Betonung der Sanglichkeit, entsprechend
dem Aufnahmetitel "Flauto cantabile". Beseelte Perfektion, wie
sie im Spiel des Prager Kammerorchesters zu hören ist, verbindet
sich mit den neu entdeckten Kompositionen zu einem überaus exquisiten
Farbtupfer in der breiten Palette der klassischen Flötenkonzerte.
Badener Tagblatt
Der in Windisch lebende Schweizer Flötist Bruno Meier, ein Schüler
von Jaunet,Moyse und Graf, erweist sich als ebenbürtiger Partner,
der mit schöner Phrasierung und beseeltem Espressivo und subtiler
Tongebung ebenso zu überzeugen versteht wie als Autor der stilgerecht
nachempfundenen Solokadenzen.
Landbote Winterthur
Romantic Flute
Duos for flute and piano by F.Schubert and J.Rietz
Bruno Meier, flute / Roger Brügger, piano
CD Largo 5107 (1986)
Die enge Verflechtung des Flöten-und Klavierparts ist in dieser
Aufnahme, die Beachtung über unsere Grenzen hinaus verdient, glänzend
realisiert. Der Flötenton ist schlank, klar definiert, das Laufwerk
ist präzise und die Legatostellen der kantablen Passagen sind mühelos
grossbögig ausgezogen. Der Pianist enthält sich des grossen
Donners, zu dem sein reich befrachteter Part durchaus verführen könnte,
und betont den strukturellen Aufbau, ohne dabei Wesentliches an Ausdruckskraft
zu vergeben. (...) zeigen sich Meier und Brügger als versierte Könner
und feinsinnige Gestalter, die ein wenig bekanntes Juwel von Schubert
in Feinschliff bieten.
Landbote Winterthur
Das Spiel von Bruno Meier erinnert stark an Marcel Moyse, den Lehrer unzähliger
berühmter Flötisten am Pariser Konservatorium (... ) Auffallend
sind bei beiden die Klanggebung, die Art des Vibratos, weiträumige
Phrasierung und die Atemtechnik : Charakteristika, die man gerne verbindet
mit dem spezifisch französischen Silberklang der Flöte.
Radio DRS 2 "Die neue Schallplatte" - 12. März
1987
Bruno Meier und Roger Brügger erweisen sich als gut aufeinander eingespielte
Partner, die nicht auf die Karte brillanter Virtuosität setzen, sondern
die Werke in ihrem Stimmungsgehalt sensibel ausloten.
Der Bund, Bern
Bezüglich Temperament und klanglicher Differenzierung finden die
beiden Künstler zu nahtloser Koordination zusammen....Die elegischen
und leidenschaftlichen Züge der viel kontrapunktische Ziselierarbeit
enthaltenden Sonate von Julius Rietz erfahren eine dynamisch gut ausbalancierte,
subtile Nachzeichnung, die hinsichtlich der instrumentalen Leuchtkraft
beider Instrumente nichts zu wünschen übriglässt.
Aargauer Tagblatt
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